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ein Kopf voller Daten



how I wish you could see the potential
the potential of you and me
it's like a book, elegantly bound but
in a language that you cant read {just yet}

you gotta spend some time, love
you gotta spend some time with me

and I know that you'll find love
I will possess your heart

I will possess your heart


Heute ist Freitag, der 4. März.

Es ist eher unüblich für mich, in den Ferien den Überblick zu haben über den Kalender. Meistens verliere ich den roten Faden bereits nach dem ersten Wochenende, weil man sich unter den Wochentagen nicht mehr an der Anordnung der Schulzimmer orientieren kann.

"Ich bin im Chemiezimmer, also ist's Dienstag.
Oder Mittwoch, aber gestern war ich nicht hier, es muss also Dienstag sein."

Habe ich schon erwähnt?
Ich habe einen schrecklichen Orientierungssinn. Er ist sozusagen praktisch inexistent. Draussen orientiere ich mich an Gebäuden, Strassenschildern, Beschriftungen.

Wenn es aber um die Zeit geht - da braucht man vor allem einen Stundenplan und eine Uhr.

---

Hab keine Angst, mir vorzuwerfen, dass ich zu viel erwarte. Das tue ich bewusst, irgendwie. Es ist mein Glücksspiel. Auf die Art gibt es viel, worauf es sich zu freuen gibt.

Und ich habe nie verstanden, wie man ernsthaft der Meinung sein kann, dass Erwartungen immer nur schlecht sind, weil sie zu Enttäuschungen führen. Blödsinn.

Man muss halt nur etwas tun, damit sich Erwartungen auch erfüllen. Man kann halt nicht einfach nur rumsitzen und sich selbst bemitleiden und zum Schluss kommen "da kann man nichts machen", denn das stimmt so einfach nicht.

Man kann überhaupt immer etwas machen.

---

Morgen ist Samstag, der 5. März. Sogar der 5. März 2011.

Ich erwarte Einschneidendes. Eine Erleuchtung oder Eingebung, wohin ich gehe, denn ich habe in meinem Leben nicht die komplette Sicherheit, dass ich mich an den richtigen Signalen orientiere.

Meiner Kindheit rennt die Zeit davon. Und Erwachsensein, das war immer so ein leeres Wort, eine Variabel weit weg in der Zukunft versteckt. Oder so kam es mir zumindest vor.

Hast du's noch nicht erraten?
Ich werde 18.

---

Und am Sonntag, dem 6. März 2011, da will ich mutig sein. Schliesslich bin ich dann erwachsen und kann zu all den Schmetterlingen in meinem Bauch stehen - ich muss sogar.

Für mich.

Es gilt folgender Vorsatz:



Weil ich das so will.

Weil, egal was kommt, ich möchte mich da reinwerfen, ohne Absicherung und ohne leere Versprechen. Ich werfe mich da rein, und wir sehen ob ich mir etwas breche. Wir werden sehen. Aber das ist mir im Moment nicht so wichtig.

Wichtiger ist mir, dass ich mutig bin.

Und meinem Herzen folge, auch wenn es zu grosse Sprünge hüpft.

---

Wie seltsam.

Ich werde erwachsen.
4.3.11 09:31
 
Letzte Einträge: Wenn es sein muss dann vergiss mich, Verliebt sein, nervös sein, nolite te bastardes carborundorum, Wie man: ihn NICHT vermisst, Einsichten (I'll forget you and it's sad)


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nanna / Website (4.3.11 12:29)
Erwachsen werden...Ich bin bis heute dagegen und versuche, zumindest den Restanteil an Kind in mir zu bewahren. Eine Zahl macht das nicht aus, glaub mir. Vielleicht bist du es schon, ohne es zu wissen oder es dauert noch Jahre, bis der Schalter umgeklappt ist. Trotzdem genieß den morgigen Tag, lass es dir gut gehen und spür schlicht, wie eine neue Zahl sich im neuen Lebensjahr nun anfühlt.
Ansonsten: Ehrlichkeit bedarf großen Mutes und Überwindung. Man gewinnt an Stärke, wenn man Worte offen ausspricht.

Ein schönes Wochenende dir samt vielen Geschenken

Nanna

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