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So fällt man sich wieder, im Frühling

'Of all sad words of tongue or pen, the saddest are these, 'It might have been.'

~

in the morning when I wake
and the sun is coming through
oh, you fill my lungs with sweetness
and you fill my head with you


Ich falle zu schnell, ich habe keinen Boden unter meinen Füssen mehr. Plötzlich wird frau bessessen davon, Nachrichten auf meinem Handy anzuschauen, den ganzen Arbeitstag damit verbringen, dir hinterherzuträumen.

Das war so nicht geplant.

Erst vor kurzem hab ich mich noch verbrannt an diesem Feuer, und nun entfache ich die Kerze erneut. Das war so gar nicht geplant. Ich schaue die Kerze an, und ich denke mir, ich brauche mehr davon, mir ist viel zu kalt, ich brauche ein richtiges Feuer--

ach, verdammt.

Plötzlich geht es viel zu schnell. Dann ist da Wildfeuer, und der Wald in meinem Herzen ist zu trocken, den brennt es komplett nieder, dann finde ich mich mit Asche wieder, für einen erneuten Neuanfang.

(Ich denke mir schon, wenn es schief läuft, ich bin dreimal gebrannt worden, klar will frau Optimist sein, aber irgendwo muss man auch vernünftig sein, du wirst mich wohl brennen, und es gibt nicht viel, was ich tun kann, was ich tun will, jetzt gerade.)

Es ist eine Box voller Klischees, aber mein Herz rast. Ich kann mich nicht mehr richtig beruhigen, wenn ich an dich denke, wenn ich daran denke, dass du noch nicht zurückgeschrieben hast, wenn ich daran denke, dass es vielleicht nicht so ernst ist, dass ich zu weit gehe mit meiner Kerze, dass du mich nicht mehr willst wenn du erst weisst, was genau mich haben überhaupt heisst.

Aber es ist Frühling. Die Blumen, die Sonne, das Vogelgezwitscher, es spornt an, und du bringst mich zum Lachen; was will man mehr? Erzähl mir mehr Witze, bevor es zu spät ist. Lass uns profitieren von jedem Moment, in dem ich nicht weiss, was wir sind, oder was wir werden.

Du könntest die Zukunft sein. Und wenn nicht, dann immerhin eine schöne Erinnerung.

Umarmen kannst du auf jeden Fall. Ich bin ganz durstig nach diesen Umarmungen, möchte mehr davon, möchte schauen, wie weit ich gehen kann mit dir, ob du mich auffängst, wenn ich von dieser Klippe springe (mein Herz rast, ich habe solche Angst, verdammt).

Ich will, ich will, ich will.

Du bist mein Frühlingsflirt, mein kleines Abenteuer. Und danach, dann müssen wir sehen, ich würde mich freuen, dich öfters zu sehen, hey, willst du das?

So falle ich wieder. Wieder, wieder, wieder. Ich habe schon halb nicht mehr daran geglaubt, aber mittlerweile glaube ich auch, mein Herz ist unverwüstlich. Herzzerreissende Enttäusching, Bitterkeit, Wut und Trauer, auf viele Weisen, das Ganze ein paar mal wiederholt, ich dachte, dieses Mal ist's vorbei, mein Herz ist auf dem Boden, ich habe mich gesammelt, ich habe gedacht--

falsch gedacht!

Auftritt: du, mit deinen Pausbacken und deinen Engelslocken. Ganz süss, aber ganz und gar nicht meins, so im Allgemeinen - aber du kommst an, mit deinem Humor, mit deinem leichten Geplänkel, es ist so leicht, dass ich es kaum spüre (deine Hand an meinem Rücken), und ich denke mir, ich mag dich, ich kann gar nicht aufhören zu grinsen, da fangen die Wangen an zu schmerzen vor lauter Lachen.

Ich mag dich.

Und das allein überrascht mich schon; es geht zu schnell, und zu langsam, aber vor allem zu schnell, ich kann die Handbremse nicht mehr hochziehen, die steckt fest, mein Fuss auf dem Gaspedal, ab und in den Abgrund!

Vielleicht kommt ja alles gut, am Ende.

Vielleicht tut es das nicht.

Ich mag dich.

Und mehr als das habe ich jetzt nicht.
20.4.17 19:49
 
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chaste & yvi